Publikation: “Totalitäre Immanenz” – von Rob Stirner

Totalitäre Immanenz will nichts Geringeres, als das Problem der Herrschaft als Ganzes in den Blick zu zwingen. Totalität und ihre Verkörperung Identität werden dafür kontrastiert zur Dissidenz als Alternative. Die Komplexe Ökonomie, Kultur und Technologie sowie ihr geteiltes Ideologiedreieck aus Liberalismus, Postmodernismus und Positivismus sind das resultierende Thema. ‘Think big’ ist insofern nichts, was dem Buch abgeht, denn es zeigt: wir stecken in einem riesigen Problem. Dergleichen wird Dorn im Auge sein jedem akademischen Habitus, der seine Hybris stets in Schutz bringt hinter wissenschaftlicher Demut. Mit Sicherheit ist der gewählte Rahmen, da er gesellschaftliche Totalität selbst fangen will, zu groß auch für Stirner – doch lässt er keinen Zweifel aufkommen, dass er einzig das zu Große angeht fürs Kleingeschlagene, Deviante, Minoritärste. Die Evidenz von Totalitäre Immanenz folgt nicht aus disziplinärer Diszipliniertheit, sondern aus der Individualempirie dissidenter Erfahrung. Der Reiz dieses Projekts ist nicht wissenschaftliche Differenziertheit, sondern unwissenschaftliche Gesamtttacke aufs Ganze als Falsches.

Publiziert Dezember 2020.

15,-€

ISBN: 978-3-753137-59-9

Publikation: “Privatdetektivin im Blutarchiv. Ein Résumé zu mir und der Menschheit” – von Dolores Lobo

Die Privatdetektivin ist auf der Suche nach dem Privaten, von dem so viel die Rede ist, und kann es nicht finden, trotz ihren fast neunzig Jahren. Ein Buch über Arbeit, Geschichte, Zeugenschaft, Fotografie, das Altern und einiges von dem, was fehlt.

“Weiß steht die Blüte im grünenden Jahr, und ich diktiere ein Buch. Knospen öffnen sich, und ich werde verschlossen gehalten. Menschen sind die Pflanzen, die sich fürs Blühen eine Erlaubnis einholen müssen. Menschen sind die immer schon Eingeholten.”

Publiziert im Dezember 2020.

ISBN: 9783753137353

10,- €

Publikation: “Verantwortlichkeit. Vom Unfertigstellbaren” – von Theo David Hansen

“Moralphilosophie, will sie relevant werden, muss sich politisieren. Dies geschieht im vorliegenden. Sextus Empiricus, Nietzsche und Marx – Skeptizismus, Existenzialismus und Antikapitalismus – gehen eine Liaison ein, die man so noch nicht kannte. Für alle, die an einer Philosophie interessiert sind, die sich nicht akademisch ins Establishment kürzt.”

Publiziert im Dezember 2020.

ISBN: 9783753136943

15,- €

Publikation: “Das Buch der Wüste. Jede Seite eine Düne. London am Ende der 2010er” – von Lukas Meisner

“Das Buch der Wüste” ist drei Dinge in einem: ein fotographischer und literarischer Essay zur Metropole des 21. Jahrhunderts; eine Flaneurperspektive von unten auf das zeitgenössische London; und eine kritische Theorie der Postmoderne, von der Architektur zur Weltanschauung.”

“Das Buch der Wüste” is three things in one: a photo and literary essay on the metropolis of the 21st century; a flaneur’s perspective on contemporary London; and a critical theory of postmodernity, from its architecture to its world view.

10 €

152 pages

ISBN: 9783750294981

Publikation: “DysUtopia. Ein Fluchtroman” – von Lukas Meisner

Wie dystopisch ist der Status Quo? Wie utopisch muss Utopie in ihm bleiben? Wo ist Exil geblieben, in das geflüchtet werden könnte? Seit wann gibt es keinen solchen Ort mehr? Wer vermag sich, was lässt sich da noch positiv verorten? Kurzum: WOHIN? DysUtopia ist ein Roman, der hierauf hinterfragende Antworten gibt, Antworten, die wortlos machen; ein Roman von zwei Welten und ihren Menschen, von Kyra und Oksana, von Flucht und Zuflucht.

Publiziert im September 2017.
ISBN: 978-3-753135-72-4
12,- €

1st Publication: The Essex Writers Circle. Selected Writings

In the beginning of 2017, The Idiots Press published its first title, a collection of work by 16 people from the UK, Germany, Lithuania, Portugal, USA and France (selected and arranged by Thomas Bogg and Lukas Meisner). The selected writings first appeared on a Writers’ Circle blog, the essexwriterscircle.wordpress.com, which was started by a group of students who were disillusioned with the institutional practices of academia.

A brief history of The Essex Writers’ Circle

“The Essex Writers’ Circle (EWC) began its life in blog form in late 2013. It was founded by a group of students from the University of Essex for the purpose of giving a public domain to their private writing. The space itself was freed from editorial standards and was shaped solely by the work posted to it. Over the next months the number of contributors and contributions kept growing and peaked at 20 individual voices in early 2015. During this time, the EWC also grew beyond its presence in the virtual world. For the 2014-15 season of study, weekly readings were organised around campus, where writers would stand-up and read aloud their work, and infrequent writing sessions took place with varying amounts of caffeine and alcohol. Since then, and mostly due to the graduation and departure of the original members from the University, the blog has largely become an archive for its early years, though still plays host to new writing more or less every month. We are publishing the present anthology as a celebration of the blog, its writers and what both it and they have altogether come to signify. The openness, individuality and evolution of the EWC have been factors that in one way or another encouraged those who took part in its central years to write and find through private expression a personal creativity and understanding of themselves. This is for the Circle.” Ossídio Gaspar, 2017

ISBN 9783745056877